Als ich gestern nach Hause kam, ich hatte hart gearbeitet, saß auf meinem Bett ein kleiner Waldelf und onanierte. Er lachte als er mich sah und fragte, ob ich einen Schluck wolle, er sei gleich soweit. Ich sagte ihm, dass ich Vodka bevorzuge. Um meinen Worten Nachdruck zu verleihen ging ich in die Küche und holte die Flasche aus dem Eisfach.

"Auch ein Glas?", rief ich ins Wohnzimmer.

Er stöhnte ein "Ja."

Na toll, voll aufs Laken. Zurück fragte ich ihn, ob er das öfter täte, anderen Leuten ins Bett ejakulieren. Er verneinte. Er hätte es auch bei mir nicht getan. Waldelfen könnten problemlos 15m spritzen. Zielgenau, wie er betonte. Er hätte es aus dem Fenster gepumpt, tatsächlich stand es offen. Ich reichte ihm den Vodka. Er stieß einen gellenden Schrei aus und exte. Ich ermahnte ihn, die Nachbarn.

"Gibt es ein Leben nach dem Suff?", fragte ich ihn.

"Nein,", antwortete er, "nur eins davor."

"Verdammter Optimist.", dachte ich.

"Hey, so bleibt das Leben erträglich.", entgegnete er mir zu meinem Erstaunen.

Verdammter Elf. Ich muss den ganzen Tag aufpassen, was ich sage und nun auch noch das.

"Die Gedanken sind frei.", warf ich ihm zu.

Da lachte er auf, fasste sich in den Schritt und sagte: "Du hättest doch einen Schluck nehmen sollen."

Er klopfte mir auf die Schulter und verschwand. Ich leerte mein Glas, ein zweites, ein drittes, viertes und fünftes, schloss das Fenster und schlief ein.