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        11.05.2010
        11:35

        Frauen und Technik

        Ich musste gerade ein Backup einspielen (immer dann, wenn man es nicht braucht). Dabei habe ich diese Perle ausgegraben. Während man das hört gibt es Momente, in denen man Gewissensbisse bekommt und sich fragt, ob man darüber lachen darf. Aber bitte dennoch unbedingt bis zum Ende anhören, beim Finale kann man garnicht anders.

        21.04.2010
        14:45

        Ein Pferd springt so hoch wie es muss

        Wenn ich ein entscheidendes Kriterium für den Sieg des kapitalisitischen über das kommunistische System nennen sollte, wäre es die Subtilität der Propaganda.

        Nun ist die Konkurrenz weg, oder jedenfalls nicht mehr monolithisch (und somit leicht zu treffen), da fängt man schnell an zu schlonzen, oder was?

        Wenn es doch so einfach wäre. Für mich entspringt das leider dem gleichen Zeitgeist wie die Aussage: "Either you are with us, or you are with the terrorists.". Weit hergeholt? Zu konstruiert? Vielleicht. Aber mir will keine andere Erklärung für eine positive Darstellung von Marionetten einfallen. Seine Ausbeutung derart bejahend zu zelebrieren (sich selbst — unpassende Formulierung für eine Marionette — auf den Po klapsend) ist für mich nur nur als eine Art "Team America" für Opportunisten verständlich.

        Werden Sie Bobo-Pate!

        Das Bobo-Phänomen ist eine Antwort auf das diffuse Fragerudiment, dass ich mir über die letzten Jahre zusammengebastelt habe. Eine konsistente Beschreibung, die — kurz gesagt — die Logik der Gentrifizierung einerseits als (gewolltes) Ergebnis einer den veränderten Produktionsverhältnissen angepassten großstädtischen Standortpolitik beschreibt. Andererseits, das sagt der Artikel nur implizit, ist die Konkurrenz der Bobos untereinander als Motiv für die zunehmenden sozialen Abgrenzungsstrategien zu sehen, die im Begriff der "kreativen Klasse" als Anspruch formuliert werden. (Die Rennaissance des Begriffs "Klasse" ist zweifellos kein Zufall.) Durch die unsichere materielle Situation vieler Bobos — das gilt im Übrigen nicht nur für Bobos, sondern für die meisten Menschen — wächst das Bedürfnis, die Konkurrenz (v.a. um Arbeit / Einkommen) so gut es geht, zu unterbinden. Es erklärt sich von selbst, dass das am besten gegenüber weniger privilegierten Menschen funktioniert.

        Einige persönliche (und, um ehrlich zu sein: verstörende) Erlebnisse der vergangenen Jahre lassen sich durch diese Überlegungen erklären. Feindselige Blicke, nicht-Grüßen, demonstratives Abwenden, oder, mein Favorit: jemand der, mir entgegenkommend, plötzlich in "meine Spur" wechselt. Ich hatte ja keine Ahnung, wie verzweifelt diese armen Menschen sind. Das sind Hilferufe.

        Daher mein Aufruf: Care-Pakete nach Boboville. Wir müssen endlich Verantwortung übernehmen und unseren Beitrag zur sozialen Ausgeglichenheit leisten. Jeder finanziell abgesicherte Bobo mehr ist ein arrogantes Arschloch weniger. Versprochen.

        11.04.2010
        14:01

        Bachelor als Abi-reloaded?

        Peter Riedlberger hat bei Telepolis einen enttäuschenden (im Wortsinn) zweiteiligen Artikel über die vermeintliche Vorbildfunktion des anglo-amerikanischen Wissenschaftsbetriebs für den Bologna-Prozess veröffentlicht. Zunächst räumt er mit dem Mythos der Unterlegenheit des amerikanischen akademischen Werdegangs auf, dann beschreibt er pointiert den kontraproduktiven Irrwitz des Bachelor-/Master-Systems in Deutschland (und Europa), der aus dem hochschulpolitischen Aktionismus entstanden ist.

        Nun ist Aktionismus eine Erklärung, aber kein Motiv. Nennt mich einen Schelm, aber nachdem ich das gelesen hatte, erinnerte ich mich an das, was Paul Nolte, basierend auf seiner Rede anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der HRK, vor einiger Zeit im Tagesspiegel geschrieben hat: Zwar spricht er dort von einer "Notwendigkeit der sozialen Öffnung und des breiteren Zugangs zu den Hochschulen" (seit den 1970'er Jahren), allerdings schränkt er ein:

        Wie wir mit dieser Mittelschicht im Wartestand umgehen und welche Lebens- und Studierhaltung wir von ihr erwarten können, ist freilich eine noch immer nicht geklärte Frage.

        Es ist sicher eine unzulässige Vereinfachung, hier eine bewusste Entwertung des (Bachelor-)Studiums als protektionistische Maßnahme des Bildungsbürgertums gegenüber der "Mittelschicht im Wartestand" herauszulesen. Ebenso sicher ist allerdings auch die Schlussfolgerung, dass sich eine durch starre formale Anforderungen einer komplizierten Bürokratie bestimmte akademische Laufbahn deutlich schwerer von Menschen, denen jener Hintergrund nicht bereits (lange) vor Antritt dieser Laufbahn vermittelt wurde, beschreiten lässt, als eine allein durch leistungsorientierte (mithin intuitiv erfüllbare) Anforderungen bestimmte. Aber genau daran ändert sich, so der Artikel von Peter Riedlberger, durch die Reformen nichts. Stattdessen wird, wiederum streng formalisiert, ein Teil des Studiums "sozialverträglich" bagatellisiert.

        Wenn man keinen bösen Willen oder gravierende Inkompetenz unterstellen möchte, ist Vorteilnahme durch unterlassene Hilfeleistung (liebe Juristen, bitte nicht auslachen) die naheliegende Erklärung. Oder positiv formuliert: Never change a running system, if it runs for you.

        10.04.2010
        14:12

        Zen und Zehn hoch

        Ist ja schon etwas betagt, aber gerade deshalb für den ein oder anderen vielleicht "wieder" neu. Ich jedenfalls kann mich kaum satt sehen. Ich reibe mich immer daran, dass sich das so ohne weiteres als Schleife abspielen lässt. Entspricht das jetzt den Tatsachen (oh je, naiv, ich weiß, aber das hier ist ein Blog), oder ist diese Leere ein Symptom für die Überschreitung der Leistungsgrenze unserer Messinstrumente?

        Und hier das ganze nochmal etwas schrubbeliger, dafür kann man Knöpfe drücken.